Auf einer Welle

14.03. - 19.03.2026 🇵🇹 

Portugiesische Semesterferien

17.03. Porto - Matosinhos

Glücklich in Porto

Die Vögel zwitschern und auf den Straßen tummeln sich bereits die ersten Touristen. 

Das Hostel organisiert Touren, bei denen sie dich durch die Stadt führen und die wirklich interessanten Fakten teilen, bei denen ich mir trotzdem nur ein paar Stichworte merke.

Porto ist eine der ältesten Städte Europas mit Wurzeln, die bis in das 8. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen, als Griechen und später Römer (als Portus Cale) den Handelsplatz besiedelten. Die Stadt am Douro wurde 540 n. Chr. zur Westgoten-Festung und ist der Namensgeber Portugals.

Torre dos Clérigos (Klerikerturm)

9.15 Uhr Start

Centro Português de Fotografia
Ehemaliges Gefängnis, heute Zentrum für Fotografie

Miradouro da Vitória
Dieser Aussichtspunkt befindet sich in einem Hinterhof, dessen Besitzer sich über den weiteren Weg der Immobilie streiten und so frei zugänglich für Touristen ist.

Beliebter Treffpunkt für Studenten direkt vor den Türen von Portos Universität:
Fonte dos Leões (Löwenbrunnen)
auf dem Praça de Gomes Teixeira

So, nun haben wir aber alle genug in der Vergangenheit gelebt. Rein ins Leben hier und jetzt! 

Ich mache es mir im Park gemütlich und warte auf Ida.


Für uns geht es nun an den Strand von Matinhos. Idas Kommilitone hat uns gestern Abend zum Surfen eingeladen und nach dem dritten Glas Portwein klingt die Idee, zwei Stunden im 12 Grad Celsius kalten Atlantik zu verbringen, auch gar nicht so kalt. Hoffentlich sind die Neoprenanzüge dicht! 

Wie cool ist das denn? Das Erasmus-Programm in Porto besitzt seine eigene Surfschule. Für den Kurs bezahlen wir schlappe 15 Euro.

Zusammen mit Rieke, Erik, Milan und Ida zuppeln wir an unseren Anzügen rum, da diese noch feucht von unseren Vorgängern sind …unangenehm!

Das vertreibt uns trotzdem nicht die Vorfreude!


Praia de Matosinhos ist der beliebteste Stadtstrand zum Surfen in der Region. Der Spot ist besonders bekannt als einer der besten Lernstrände Portugals, da er durch eine große Hafenmole im Norden vor starken Nordwinden und zu hohem Wellengang geschützt wird. 

Für die Experten: Exposed Beach und Reef Break mit Sanduntergrund

Die Fotos schicke ich gleich nach Sri Lanka, wo ich erstmals das Surfen ausprobiert habe.

Unser Surflehrer Miguel

Überlebt! 
Nach zwei Stunden wurde es langsam eisig kalt, wenn kaltes Wasser in den Anzug kam und den Rücken runterlief.

In Sri Lanka waren zwar Luft und Wasser deutlich wärmer, aber das Erlebnis genauso schön! Und eigentlich lobt man sich ja nicht selbst, aber ich war schon ziemlich gut.
Das nächste Mal Surfen dann in Nazaré. :D

Anschließend treffen wir ungefähr 50 % aller Austauschstudenten am Strand und spielen eine Runde Volleyball. 

Erasmus-Studentenleben in Porto …das ist aber natürlich nur die eine Seite! Den Rest der Zeit verbringet man gemeinsam in der Uni.

Später verabschieden wir uns und manchen uns auf den Weg zurück nach Porto. Mit der Metro dauert das lediglich 20 Minuten.

Zum Abendessen probieren wir das inoffizielle Nationalgericht der Stadt Porto. Die Francesinha (portugiesisch für „kleine Französin“) ist ein sehr mächtiges, überbackenes Sandwich, das oft als Katerfrühstück serviert wird. Es stammt aus den 1950er Jahren und wurde angeblich von einem aus Frankreich zurückgekehrten Portugiesen erfunden, der vom französischen „Croque Monsieur“ inspiriert war. 

In einer Bar lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.


Im Hintergrund spielt ein Gruppe Studenten den Fado de Coimbra. Dabei tragen sie eine schwarze Studententracht, zu der ein markanter schwarzer Umhang gehört. Die Texte drehen sich oft um das Studentenleben oder politische und soziale Themen. 

In der Universidade do Porto

Da ich nun schon fast ein aktiver Teil des portugiesischen Austauschprogramms bin, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als hier zu bleiben.

Boa Noite, Porto ✌️

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