Olá Porto

14.03. - 19.03.2026 🇵🇹 

Portugiesische Semesterferien 

14.03. Dresden - Porto 

Saúde!

Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn deine Freundin ihr Auslandssemester in Porto verbringt, besuchst du sie. Ich befolge also meinen eigenen Rat und buche Anfang Februar einen Flug nach Porto. 

Porto ist die zweitgrößte Stadt Portugals, deren Namen im Deutschen wörtlich Hafen heißt. Sie liegt an der Atlantikküste am Nordufer des dort mündenden Douro. Sie ist heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordportugals. 

Freitagabend geht’s mit dem Trilex Richtung Dresden. 

Dort übernachte ich bei Freunden, 

…um am nächsten Morgen 6 Uhr mit dem FlixBus Richtung Berlin aufzubrechen. 

Nach einer kurzen Nacht vergeht die Busfahrt recht schläfrig.

Mit der pünktlichen Ankunft am Flughafen steigt die Vorfreude und Kaffee trägt schließlich den Rest zur guten Laune bei.
Als Sparfuchs geht man übrigens noch schnell zu REWE am Terminal 1 des BER, um die horrenden Preise innerhalb des Flughafens zu umgehen. 

Die Gepäckabgabe und der Sicherheitscheck verlaufen einwandfrei. Die Mitarbeitenden sind 9 Uhr auch erst zur Hälfte genervt, wenn der dritte Passagier versucht, seine Nagelschere im Handgepäck zu verstauen.

Am Gate entdecke ich sogar den deutsch-polnischen Schauspieler Lucas Gregorowicz, der durch mich nun leider nicht mehr inkognito reist.

11 Uhr steht Boarding an.

Über Frankreich ist der Himmel noch friedlich. 

Über Portugal ziehen allerdings dunkle Regenwolken auf, sodass der Pilot zwei Runden drehen muss, bevor er die Landeerlaubnis erhält. Aufgrund der trüben Sicht können die Flieger nicht im Minutentakt landen.

Nichtsdestotrotz landen wir pünktlich in Porto. Nun kann es losgehen. 

Am Flughafen lerne ich direkt Emely kennen, die ab morgen auf dem Jakobsweg unterwegs sein wird. Die Berlinerin verbreitet direkt gute Laune …auch, wenn wir vergeblich die Sonne suchen. Wir bleiben gleich für den ersten Abend zusammen, um Porto gemeinsam zu erkunden.

Zuerst geht es mit der Metro zu mir ins Hostel in der Innenstadt, um meinen Koffer abzustellen. Dieser ist in den steilen Gassen Portos einfach nur lästig.
Das Hostel ist schick und lebendig.

Im Vierbettzimmer hat jeder seine eigene Schlafkapsel.

Anschließend stärken wir uns in einem kleinen Bistro, welches rege besucht von Einheimischen ist.

Danach machen wir uns auf den Weg, um einen Pilgerpass für Emely zu besorgen. Darin wird sie täglich Stempel sammeln. 

Magnolien blühen hier bereits in ihrer vollen Pracht.

Die Gassen führen auf und ab.

An der Kathedrale Sé do Porto startet morgen ihre Reise. Wenn ich das so sehe, bekomme ich auch gleich wieder große Lust, im Sommer auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein.

Am Abend treffen wir endlich Ida. Sie nimmt uns mit in das lebendige Nachtleben Portos und zeigt uns ihre Lieblingsplätze. Nach dem Abendessen in einem afrikanischen Restaurant verabschieden wir uns von Emely. Ihr morgige Route führt entlang des Meeres 30 Kilometer in den Norden.

Ida und ich ziehen weiter in einen der vielen Weinkeller. Hier wird Ida zur Sommelière und testet vor.

Um in die Kultur einzutauchen, probieren wir schließlich Portwein. 

Portwein ist ein edler Likörwein aus dem nordportugiesischen Douro-Tal, dessen Name sich von der Hafenstadt Porto ableitet. Die Gärung des Weins wird durch die Zugabe von hochprozentigem Alkohol gestoppt. Dadurch behält er eine natürliche Restsüße und erreicht einen Alkoholgehalt von 18 bis 20 %.  

Nach einem schönen Tag mit neuen Freundschaften geht es für Ida wieder zurück in ihre WG und für mich ins Hostel.

Boa Noite, Porto ✌️

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