Das Leben muss gefeiert werden
14.03. - 19.03.2026 🇵🇹
Portugiesische Semesterferien
16.03. Porto - Vila do Conde
Sonnige Grüße vom Atlantik
Uns erwartet ein weiterer Sonnentag in dem wunderschönen Porto.
Von dem Hostel geht es direkt zur Kathedrale, um noch einmal die Aussicht des ersten, eher regnerischen Tages zu genießen.
Hier lohnt sich der Blick nach oben.
An der Kathedrale herrscht reger Betrieb. Touristen vertreiben sich die Zeit, Musiker spielen und Pilger machen sich bereit für ihre erste Etappe.
Als ich mich so umschaue, entdecke ich ein bekanntes Gesicht und kann es kaum glauben: Birgit, bist Du es?
Mein Herz geht auf, als ich Birgit sehe. Ich habe sie zusammen mit Carlo auf dem spanischen Jakobsweg im September 2024 kennengelernt und seitdem nicht den Kontakt verloren. Nun treffe ich sie zufällig beim Schlendern hier in Porto …verrückt!
Birgit & Carlo
09/2024 in Laredo, Spanien
Birgit ist zusammen mit einer kleinen Wandergruppe unterwegs. Ich sende sie schließlich auf ihren Weg und rufe laut Buen Camino.
Ich erkunde weiter die Stadt und überquere Ponte Dom Luís.
Die kleinen Schiffe sind sogenannte Rabelo-Boote. Diese traditionellen Holzboote aus der Douro-Region dienten früher zum Transport von Weinfässern.
Auf der oberen Ebene fährt die Metro, auf der unteren die anderen Verkehrsmittel.
Skyline von Porto
Anschließend führt es mich zum Jardim do Morro. Dieser liegt am südlichen Ufer im Bezirk Vila Nova de Gaia und bedeutet wörtlich übersetzt „Garten auf dem Hügel“.
Dieser Garten gilt als einer der besten Plätze der Region, um den Sonnenuntergang über dem Douro und der Ribeira von Porto zu beobachten.
Zur Mittagszeit setzte ich mich in die Metro und fahre etwa 20 Minuten zum Campus von Ida, um mit ihr gemeinsam die Mensa auszuprobieren.
In Portugals Mensas gibt es ein ganzes Menü für 2,75 Euro. Das gefällt den Studenten!
Bevor Ida wieder in den Unterricht muss, quatschen wir im nebenliegenden Park und genießen die Sonne.
Eléctricos - Historische Straßenbahn
In der Zwischenzeit lädt mich die Wandergruppe zum gemeinsamen Abendessen ein. Ich laufe daher zur nächsten Metrostation und fahre nach Vila do Conde. Die Stadt ist eine charmante Küstenstadt und liegt ca. 32 Kilometer nördlich von Porto.
Das Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert ist sieben Kilometer lang und ein Wahrzeichen der Stadt.
6 Kilometer Sandstrand
Im gemütlichen Strandrestaurant lassen wir den Abend ausklingen. Der Hahn im Korb ist übrigens Kilian, der Sohn einer Wanderin, der für eine andere Frau kurzfristig eingesprungen ist und nun die Damen begleitet.
Anschließend verabschiede ich mich von den Damen und wünsche ihnen weiterhin einen Buen Camino. Zumindest Birgit werde ich definitiv nochmal wiedersehen …spätestens zu Besuch in ihrem Wohnort bei Frankfurt.
Kilian bringt mich noch zur Metro und dann geht’s mit der Linie B wieder 45 Minuten Richtung Innenstadt.
Nun treffe ich meine liebe Ida in einer der vielen Straßenbars, die mich sehr an Paris erinnern.
Saúde, Ida!
Und weil die Nacht noch jung ist, ziehen wir weiter, um Idas Freunde zu treffen. Treffpunkt ist die Erasmus-Bar schlechthin, wo sich alle Austauschstudenten Portos treffen.
Und so sieht das ganze dann an einem Montagmorgen 2 Uhr früh aus - herrlich!
Die einzige Sache, die blöd ist, wenn man spät abends ins Hostel kommt? …alle anderen sind bereits vor dir eingeschlafen und schnarchen um die Wette.
Im diesem Sinne: Gute Nacht!
Boa Noite, Porto ✌️
Kilian bringt mich noch zur Metro und dann geht’s mit der Linie B wieder 45 Minuten Richtung Innenstadt. 
























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